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Links völlig umsonst für eure Seite


14 10 2008
Matt Cutts wundert sich in seinem Blog, dass ein neues Google-Feature, so wenig Beachtung findet. Konkret geht es darum, dass man sich in den Google Webmaster Tools Seiten anzeigen lassen kann, die auf nicht existierende eigene Seiten verlinken. Also Links auf solche Seiten, die einen 404 "Nicht gefunden" Statuscode zurückgeben.

Wenn man sich in die Webmaster Tools eingeloggt hat, klickt man auf Diagnose, dann auf Web Crawl und dann auf "Nicht gefunden" und dann sollte man etwas sehen, das in etwa so aussieht:

Webmaster Zentrale Fehler nicht gefundene URLs

Dort steht dann unter der Spalte "verknüpft von" ein Link (hier: 2 Seiten), der einem alle Seiten preis gibt, die falsch zu der vorstehenden Url verlinken.

Und was bringt das jetzt? Ganz einfach. Irgendwer hat versucht deine Seite anzulinken, dabei aber einen Fehler gemacht. Vielleicht hat sich beim Abtippen der URL ein Buchstabendreher eingemogelt oder beim Kopieren des Links hat es ein paar Zeichen abgeschnitten und das ganze blieb unbemerkt. Was nun tun, damit ein Besucher der über diesen Link kommt, nicht gleich wieder frustriert abhaut, weil er auf einer 404-Fehlerseite landet? Am einfachsten den Autor des Links anschreiben und ihn bitten den Link zu korrigieren. So bleiben keine frustrierten Besucher zurück und die Suchmaschinen freuen sich auch.

Mehr dazu bei Matt Cutts und im offiziellen Google Webmaster Central Blog



Google verbessert Wort-Suche (Audio-Indexing) in Videos


18 09 2008
Google hat seine Audio-Suche nach Wörtern in Videos verbessert. Der im Juli gestartete Dienst, der zunächst auf Videos von Politikerreden beschränkt war, könnte in Zukunft auch für andere Videos zur Verfügung stehen.

Im Google Blog schreibt Produktmanager Arnaud Sahuguet, dass die Audiosuche (Google Audio Indexing - kurz: GAudi) ab sofort auf GoogleLabs verfügbar ist. Das Feature wird nun auf Labs ausgiebig gestestet und wer weiß, vielleicht fließt es in naher Zukunft in die normale Suche ein?



Google Adsense durch selbst klicken verbessern


16 09 2008
Das war meine gestrige Lieblings-Suchanfrage, mit der ein Besucher hier landete.

Also Google Adsense durch selbst klicken verbessern? Kein Problem. Ganz wichtig ist dabei, methodisch vorzugehen, damit es besser funktioniert:

1. In den eigenen Google AdSense-Account einloggen
(https://www.google.com/adsense/report/overview)

2. Eigenes Projekt aufrufen und dann gezielt drauf losklicken (ca. 10 Sekunden warten zwischen jedem Klick - sicher ist sicher).

Auch ein guter Tipp: Schüler anheuern, die im Elektronikfachmarkt ihres Vertrauens ein bisschen Zeit verbringen.

Ach ja, noch ganz Punkt 3 vergessen:

3. Taschentücher kaufen für den Tag, wenn von Tante Google Post kommt.




Platz 4 bei Google reicht nicht mehr! Platz 1 muss her!


05 09 2008
In den meisten SEO-Ratgebern heißt es immer, man müsse unter die ersten zehn Ergebnisse gelangen um von Suchmaschinenbenutzern wahrgenommen zu werden. Ein vierter Platz war oftmals mehr als ausreichend um eine gute Klickrate zu erzielen. Bei ThinkEyeTracking aus London wurde aber gestern ein Beitrag veröffentlicht, der zeigt, dass eigentlich nur noch Platz 1 zählt:

Has Google gotten better?.

Screenshot Eyetracking-Seite Dort wird eine Eye-Tracking-Karte von 2005 mit einer von 2008 verglichen und die Ergebnisse sind doch sehr erstaunlich. Das Verhalten der Suchmaschinenbenutzer hat sich in den vergangenen drei Jahren sehr stark verändert. Während 2005 sogar das zehnte Ergebnis relativ große Beachtung fand, wird heutzutage eigentlich nur noch da erste Ergebnis betrachtet. Platz zwei und drei werden zwar auch angeschaut, die folgenden Ergebnisse werden jedoch kaum eines Blickes gewürdigt. Die 30 Probanden gaben an, wenn das erste Ergebnis nicht befriedigend war, wurde eher die Suchanfrage verfeinert, anstatt die restlichen Ergebnisse zu betrachten.



Google lernt jetzt richtig Flash - aber noch mit Einschränkungen


01 07 2008
Wer bis heute seine Seite unbedingt in Flash gestalten wollte, musste einige zusätzliche Maßnahmen ergreifen um die Seiten für Suchmaschinen lesbar zu machen. Eine Möglichkeit bestand darin, zusätzlich eine komplette HTML-Version der Seite zu erstellen. Aber Effizienz ist natürlich etwas anderes. Ganz zu schweigen vom doppelten Aktualisierungsaufwand.

Daher dürfte dies eine Nachricht sein, die viele eingefleischte Flasher freuen wird. Besonders diejenigen die Flash lieben und sich mit SEO auseinandersetzen: Google kann jetzt Flash-Dateien (.SWF) richtig lesen und besser indexieren. Im Google eigenen Blog heißt es dazu, dass man ab sofort davon ausgehen kann das Flash generierte Inhalte in den Suchergebnissen besser sichtbar werden und auch die angezeigten Snippets verbessert werden.

Aber Achtung: Google liest nur den Text-Inhalt aus Flash-Dateien aus. Dies betrifft natürlich auch Links in den Dateien, allerdings werden keine Bilder ausgelesen und verarbeitet. Genauso wenig werden Flash-Videos also FLV-Dateien mitindexiert.

Folgende Einschränkungen gibt es bei der Flash-Indexierung noch:


1. Nur reiner Text wird ausgelesen, keine Bilder!

2. Keine Flash-Videos (FLV)

3. Wird die Datei mittels JavaScript geladen, kann es passieren, dass Google die Flash-Datei nicht untersucht.

4. Lädt die SWF-Datei eine externe Ressource, wie z.B.eine HTML oder XML-Seite oder eine andere SWF-Datei, so wird das eingebundene Objekt zwar auch durchsucht und indexiert, allerdings nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen Flash-Datei, sondern seperat als eigenes Objekt.

5. Aktuell gibt es noch Probleme, wenn der Inhalt in einer bidirektionalen Sprache verfasst wurde. Beispielsweise in hebräisch oder arabisch. Solche Inhalt werden im Moment nicht indexiert.

Gefunden bei:

Matt Cutts: Google gets better at Flash with Adobe's help
Official Google Blog: Google learns to crawl Flash
Offizielles Google Webmaster Central Blog: Improved Flash indexing



Das AdSense-Empfehlungsprogramm wird eingestellt


01 07 2008
Kam eben hereingeflattert, eine Mitteilung vom Google AdSense-Team: Ende August, wird das Ad-Sense Empfehlungsprogramm endgültig am Ende sein. Schade eigentlich. Gerade bei kleineren Projekten hat das immer wieder den ein oder anderen Zusatz-Dollar eingebracht. Jetzt heißt es also nach und nach den AdSense-Empfehlungscode mit anderen Programmen zu ersetzen. Google selbst empfiehlt da natürlich AdSense - welche große Überraschung.

Hallo,

wir bedanken uns für Ihre Teilnahme beim Empfehlungsprogramm von
AdSense. In der letzten Augustwoche werden wir das
AdSense-Empfehlungsprogramm einstellen. Danach werden keine
Anzeigen mit dem AdSense-Empfehlungscode mehr angezeigt.

Wenn Sie derzeit Empfehlungen verwenden, um Google-Produkte oder
Angebote von AdWords-Inserenten zu bewerben, empfehlen wir Ihnen
die folgenden Schritte vor der Produkteinstellung auszuführen:

Entfernen Sie alle Empfehlungscodes von Ihren Websites:
Entfernen Sie bitte vor der letzten Augustwoche alle
Empfehlungscodes von Ihren Websites, um Ihre Werbefläche weiterhin
effektiv zu nutzen.
Ersetzen Sie Ihre Empfehlungsanzeigen mit Anzeigen von
AdSense für Content-Seiten: Falls auf einer Seite weniger als drei
Anzeigenblöcke von AdSense für Content-Seiten vorhanden sind,
sollten Sie die Empfehlungsanzeigenblöcke durch
Standard-AFC-Anzeigenblöcke ersetzen. Das Risiko von geringeren
AdSense-Einnahmen durch das Einstellen des Empfehlungsprogramms
kann dadurch minimiert werden.
* Führen Sie alle Empfehlungsberichte aus und speichern Sie
diese auf Ihrem Desktop: Sämtliche Empfehlungsberichte werden ab
Ende Oktober nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wir bedanken uns für Ihre Geduld während der Übergangszeit. Bei
weiteren Fragen rufen Sie bitte die AdSense-Hilfe unter
http://www.google.com/adsense/support/bin/topic.py?topic=14882
auf. Vielen Dank für Ihre Unterstützung der AdSense-Empfehlungen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdSense-Team




Google ist K.O.


30 05 2008
Google verschenkt auf der Entwicklerkonferenz "Google I/O" T-Shirts und erklärt sich mit diesen T-Shirts selbst für k.o. Das dürfte doch sehr große Freude bei Microsoft und Yahoo auslösen?! ;) TechCrunch meint dazu: man müsse doch eigentlich annehmen können, dass bei Google mit seinem großen Heer an Ingenieuren, irgendwer die binäre Sprache beherrscht? Aber allem Anschein nach ist dies nicht der Fall. Oder wie erklärt man sich sonst, dass auf dem oben erwähnten T-Shirt anstatt des Buchstaben I (binär geschrieben: 01001001), dann eben der Code für das K steht und somit folgendes dabei heraus kommt:

Screenshot der Techcrunch-Seite mit dem Google KO T-Shirt

G: 01000111
O: 01001111
O: 01001111
G: 01000111
L: 01001100
E: 01000101
K: 01001011
O: 01001111

Ich frage mich aber, ist das wirklich nur ein dummer Fehler oder steckt dahinter eine andere Bedeutung? Das die Jungs bei Google Humor haben ist ja nichts neues! ;)



Hat Google ein neues Favicon?


30 05 2008
Irgendwie scheint Google ein neues Favicon zu haben? Oder spinnt mein Firefox und zeigt das Favicon einer anderen Seite an? Das passiert komischwerweise bei manchen Seiten immer wieder mal.

Das neue Google Favicon

Wäre aber schon ein großer Zufall, wenn dann ausgerechnet dieses Favicon aussieht wie das kleine "g" in Google. Und bei direktem Aufruf des Google-Favicons bekommt man auch das oben dargestellte angezeigt. Wobei ich dann auch schon bei der nächsten Frage wäre, die ich mir stelle: wieso jetzt anstatt des großen "G" ein kleines? Will Google nicht mehr so übermächtig erscheinen? Oder bekommt das Google-Logo demnächst ein komplettes Face-Lifting?



Aktuelle Studie zur Suchmaschinennutzung (in den USA)


18 04 2008
Der amerikanische Suchmaschinendienstleister Iprospekt hat zusammen mit Jupiter Research eine aktuelle Studie zum Thema Suchmaschinennutzung durchgeführt und einen kostenlosen Report herausgegeben.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, wie wichtig es sein kann seine Inhalte sowohl für die speziellen Bilder-, Video oder Nachrichten-Suchen zu optimieren. Besonders wenn der Nutzer gemischte Resultate aus allen Bereichen angezeigt bekommt, d.h. seine Suche nicht weiter vertikal auf einen Bereich (z.B. die Bildersuche) verfeinert bzw. eingegrenzt hat. Außerdem zeigt sich, wie wichtig es weiterhin ist, auf den ersten drei Suchergebnisseiten aufzutauchen. Und verglichen mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre, geht Trend immer mehr in Richtung Seite eins, sprich die folgenden Ergebnisseiten verlieren immer weiter an Bedeutung.

Wieviele Nutzer machen von der vertikalen Suche Gebrauch?


Interessant fand ich besonders die Zahlen zum Thema vertikale Suche. Also wie viele Suchmaschinennutzer tatsächlich ihre Suche mittels der Bilder-, Video- oder Newssuche eingrenzen:

- 35% nutzten diese Möglichkeit überhaupt nicht
- 26% grenzten die Suchergebnisse über die Bildersuche ein
- 17% über die Newssuche
- 10% über die Videosuche

Diagramm: Nutzung von vertikalen Sucheinschränkungen (blended search)



Welche Ergebnisse werden bei gemischten Suchergebnissen angeklickt?


Noch interessanter ist allerdings, auf welche Art von Ergebnissen die Nutzer klicken, wenn sie keine vertikale Suchmöglichkeit nutzten und statt dessen gemischte Ergebnisse angezeigt bekamen:

Diagramm: Klickverhalten bei gemischten Suchergebnissen



- 36% klicken auf News-Suchergebnisse
- 31% klicken auf Bilder-Suchergebnisse
- 17% kicken auf Video-Suchergebnisse

Welche Suchergebnisse werden angeklickt?


Die folgende folgende Statistik zeigt den Trend hin zum fauler werdenden User.
Gefragt wurde danach, wie viele Suchergebnisse man sich anschaut, bevor man auf ein Ergebnis klickt?

Diagramm: Welche Art von Suchergebnissen werden angeklickt?


Die komplette Studie kann man sich hier downloaden:
iProspect Blended Search Results Study





URLs sind out: Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung wird noch weiter steigen


27 03 2008
Das Suchmaschinenoptimierung einen immer größer werdenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat ist ja eigentlich nichts neues. Wenn ich mir aber den Netzwelt-Ticker beim Spiegel so durchlese, zeigt sich wohl in den USA und vor allem in Japan ein Trend, der in Zukunft die Bedeutung eines guten Rankings noch weiter steigen lassen dürfte.

In japanischen Werbeanzeigen wird anstatt der Firmen-URL immer öfters ein Suchfeld dargestellt, in welchem Begriffe zur Suche nach dem beworbenen Produkt stehen - meistens der Produkt- oder der Firmenname. Anstatt sich die URL zu merken und direkt in die Adressleiste zu tippen, nutzen immer mehr Menschen Suchmaschinen, geben dort das gewünschte Produkt ein und zack landen sie auf der richtigen Seite - hoffentlich.

Denn solange der Nutzer einen Markennamen oder direkt einen Firmennamen eingibt, sollte das kein großes Problem für das eigene Unternehmen darstellen - sofern man seine SEO-Hausaufgaben gemacht hat. Schwieriger wirds dann, wenn ein Konkurrent - warum auch immer - vor einem in den SERPs auftaucht oder der Nutzer eben einen Gattungsbegriff eingibt. Also z.B. anstatt "Firmenname DSL-Anbieter" einfach nur "DSL" eingibt.

Links:

Die Originalmeldung, auf die sich der Spiegel bezieht: Japanese ads downplay URLs, encourage searches.

Und die Original-Meldung auf die sich dieser Artikel bezieht: Japan: URL's Are Totally Out



Google Toolbar hijackt 404-Fehlerseiten?


13 02 2008
Wie Techcrunch heute schreibt, macht sich die neue Beta-Version der Google-Toolbar 404-Fehlerseiten zu eigen. Wenn man also diese neue Version der Google-Toolbar installiert hat, passiert folgendes beim Aufruf einer nicht existenten URL aufruft:

1. Standardmäßig gibt der Server die Meldung "HTTP 404 - File not found" zurück.

2. Es wird überprüft ob der betroffene Server eine eigene 404-Fehlerseite zurückgibt.

3. Kommt die Standardfehlermeldung des Servers zurück (wie hier auf dem Bild beim Apache-Server), lädt die Google-Toolbar statt dessen eine eigene Fehlermeldung, die netterweise auch gleich eine Eingabemaske für die Google-Suche enthält.

Ob sich das ganze dann noch mit dem berühmten Google-Motto "Don't be evil" deckt, sei mal dahin gestellt. Ich finde es ist nicht gerade die feine englische Art, wenn man Seiten auf diese Art und Weise kapert.