Einträge für Juli 2008

Google lernt jetzt richtig Flash - aber noch mit Einschränkungen


01 07 2008
Wer bis heute seine Seite unbedingt in Flash gestalten wollte, musste einige zusätzliche Maßnahmen ergreifen um die Seiten für Suchmaschinen lesbar zu machen. Eine Möglichkeit bestand darin, zusätzlich eine komplette HTML-Version der Seite zu erstellen. Aber Effizienz ist natürlich etwas anderes. Ganz zu schweigen vom doppelten Aktualisierungsaufwand.

Daher dürfte dies eine Nachricht sein, die viele eingefleischte Flasher freuen wird. Besonders diejenigen die Flash lieben und sich mit SEO auseinandersetzen: Google kann jetzt Flash-Dateien (.SWF) richtig lesen und besser indexieren. Im Google eigenen Blog heißt es dazu, dass man ab sofort davon ausgehen kann das Flash generierte Inhalte in den Suchergebnissen besser sichtbar werden und auch die angezeigten Snippets verbessert werden.

Aber Achtung: Google liest nur den Text-Inhalt aus Flash-Dateien aus. Dies betrifft natürlich auch Links in den Dateien, allerdings werden keine Bilder ausgelesen und verarbeitet. Genauso wenig werden Flash-Videos also FLV-Dateien mitindexiert.

Folgende Einschränkungen gibt es bei der Flash-Indexierung noch:


1. Nur reiner Text wird ausgelesen, keine Bilder!

2. Keine Flash-Videos (FLV)

3. Wird die Datei mittels JavaScript geladen, kann es passieren, dass Google die Flash-Datei nicht untersucht.

4. Lädt die SWF-Datei eine externe Ressource, wie z.B.eine HTML oder XML-Seite oder eine andere SWF-Datei, so wird das eingebundene Objekt zwar auch durchsucht und indexiert, allerdings nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen Flash-Datei, sondern seperat als eigenes Objekt.

5. Aktuell gibt es noch Probleme, wenn der Inhalt in einer bidirektionalen Sprache verfasst wurde. Beispielsweise in hebräisch oder arabisch. Solche Inhalt werden im Moment nicht indexiert.

Gefunden bei:

Matt Cutts: Google gets better at Flash with Adobe's help
Official Google Blog: Google learns to crawl Flash
Offizielles Google Webmaster Central Blog: Improved Flash indexing



Das AdSense-Empfehlungsprogramm wird eingestellt


01 07 2008
Kam eben hereingeflattert, eine Mitteilung vom Google AdSense-Team: Ende August, wird das Ad-Sense Empfehlungsprogramm endgültig am Ende sein. Schade eigentlich. Gerade bei kleineren Projekten hat das immer wieder den ein oder anderen Zusatz-Dollar eingebracht. Jetzt heißt es also nach und nach den AdSense-Empfehlungscode mit anderen Programmen zu ersetzen. Google selbst empfiehlt da natürlich AdSense - welche große Überraschung.

Hallo,

wir bedanken uns für Ihre Teilnahme beim Empfehlungsprogramm von
AdSense. In der letzten Augustwoche werden wir das
AdSense-Empfehlungsprogramm einstellen. Danach werden keine
Anzeigen mit dem AdSense-Empfehlungscode mehr angezeigt.

Wenn Sie derzeit Empfehlungen verwenden, um Google-Produkte oder
Angebote von AdWords-Inserenten zu bewerben, empfehlen wir Ihnen
die folgenden Schritte vor der Produkteinstellung auszuführen:

Entfernen Sie alle Empfehlungscodes von Ihren Websites:
Entfernen Sie bitte vor der letzten Augustwoche alle
Empfehlungscodes von Ihren Websites, um Ihre Werbefläche weiterhin
effektiv zu nutzen.
Ersetzen Sie Ihre Empfehlungsanzeigen mit Anzeigen von
AdSense für Content-Seiten: Falls auf einer Seite weniger als drei
Anzeigenblöcke von AdSense für Content-Seiten vorhanden sind,
sollten Sie die Empfehlungsanzeigenblöcke durch
Standard-AFC-Anzeigenblöcke ersetzen. Das Risiko von geringeren
AdSense-Einnahmen durch das Einstellen des Empfehlungsprogramms
kann dadurch minimiert werden.
* Führen Sie alle Empfehlungsberichte aus und speichern Sie
diese auf Ihrem Desktop: Sämtliche Empfehlungsberichte werden ab
Ende Oktober nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wir bedanken uns für Ihre Geduld während der Übergangszeit. Bei
weiteren Fragen rufen Sie bitte die AdSense-Hilfe unter
http://www.google.com/adsense/support/bin/topic.py?topic=14882
auf. Vielen Dank für Ihre Unterstützung der AdSense-Empfehlungen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdSense-Team